So vieles los

Ich hab das Gefühl, die Zeit ist im Schnelldurchlauf an mir vorbei gerauscht.

Und daher ein dickes Entschuldigung für ganz lange Ruhe von meiner Seite.

Doch heute gibt es liebe Grüße aus Tansania. Ziemlich frisch eingeflogen noch und trotzdem gleich wieder wie zuhause. Und es war so sehr zuhause, dass ich es nicht versäumen möchte, es mit Euch zu teilen.

Ich erzähle in Europa und hier in den Blogs gerne, dass hier so viel polizeiliche Aufmerksamkeit herrscht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht rausgezogen werden. So auch dieses Mal.

Meine Freundin Jovitha hatte mich am Flughafen abgeholt. Und da sie ihren Führerschein zuhause vergessen hatte hat sie mich gebeten zu fahren. Kein Problem, sag ich  😊  und komme gefühlt 15 km weit bis mich eine freundliche Polizistin raus zieht. Ich habe eine durchgezogene Linie überfahren. Ich denke mal, sie hatte recht. Ich habe aber schon am Flughafen meinen eigenen Führerschein nicht gefunden. So viel zum Fahren in Deutschland. Ich hatte keine Ahnung ob das gute Stück überhaupt in Deutschland mit dabei gewesen ist oder hier irgendwo. na ja. Wir haben uns also mit viel Small Talk und meinem Vielen Gepäck rausgeredet und sie für Ihre wunderbaren Zöpfe gelobt und dann hätte sie gerne Geld gehabt… aber ich habe behauptet, dass ich nur ein paar Kreditkarten dabei habe. Bin doch grad erst angekommen. Und dann durften wir weiter.

Karibu Tansania 😊 Willkommen Zuhause.

Und es ist gut, wieder da zu sein. Unterwegs haben wir Zeit über Jovitha´s Montessori Kindergarten zu unterhalten. Schon sehr oft bin einfach nur so stolz auf Sie. Sie hat einen wunderbaren Ort geschaffen, wo auch meine Voluntäre Anfang des Jahres – Pauline und Samuel, viele Stunden vor Ort mitgeholfen haben und daher ist der Kindergarten irgendwie ein besonderes Herzensprojekt geworden. Heute auch nochmal – zwar spät – aber von ganzem Herzen Danke and die Beiden aus Deutschland. wir haben wunderbare Dinge anschieben dürfen und gerade im Kindergarten hat der ein oder andere immer noch sehnsucht nach Pauline.

Daher teile ich hier ein paar Bilder. Mit Pauline, und Samuel, mit den Kindern und mit Jovitha.  Die 10 Kinder da hat, wovon nur 4 das Schulgeld bezahlen können (manchmal aber auch nur in Teilen oder in Lebensmitteln und immer zu spät). Die Kinder sind 5 Tage die Woche bei Ihr von in der früh um 8 Uhr bis 17 Uhr.

Jovitha, die noch eine Lehrerin bezahlt, ob wohl das Geld dafür ganz sicher auch nicht reicht. Die aber möchte, dass jedes dieser Kinder eine Chance auf „a Great Beginning“ im Leben hat und da verdient sie grade nichts, sondern versucht über Freunde und Unterstützer und ihre wunderbare Energie diesen so großartigen Ort am Leben zu erhalten.

Ich bin sehr gespannt, was sich hier noch so tut.

Liebe Grüße und eine dicke Umarmung – Eure Mariya

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: