Hearts for famililes – Hautnah

Annett von Hand & Hand for Tanzania war gerade hier und das ist immer eine wunderbare Zeit, die ich mit Ihr verbringen kann. Ihr Herz und die Herzen Ihrer Familie und Freunde schlägt für Tansania und gemeinsam versuchen wir, Bedingungen zu verbessern.Mit Ihr stand auch ein Besuch in Monduli auf dem Plan. Hier haben wir die Mamas besucht, die wir vor fast vor 2 Jahren kennen gelernt haben.Unsere Gruppe ist um Joyce geschrumpft – hier unten auf dem Bild mit Ihrer Familie.img-20181220-wa0003542245607.jpgSie ist nach Arusha gezogen, wo Sie einen Job hat. Das ist wunderbar und ich drücke ihr die Daumen, dass sie den noch lange hat.

Dafür haben wir eine neue Mama aus dem Dorf kennengelernt – Flora.Pastor Peter hatte uns gebeten sie zu treffen und uns Ihre Geschichte anzuhören.Flora…. Eine allein erziehende Mama von 2 Kindern.

img-20200801-wa0005800261454754842964.jpgimg-20200801-wa00024114177305737445045.jpg

Der Ehemann hat sie verlassen, als bei dem kleinen Joshua Jackson bei Geburt Meningitis diagnostiziert wurde. Zwar, wie wir heute wissen, eine Fehldiagnose, aber das war dem Guten wohl zu viel an Zukunftssorgen. Er ist gegangen. Mittlerweile aber leider auch verstorben.

Flora steht nun da mit Ihrer älteren Tochter Nancy und dem kleine Joshua. Keinen Job, keine medizinische Versorgung des Kleinen, die sie sich leisten könnte und dann haben ihre Eltern sie auch noch gebeten, das Elternhaus sobald wie möglich zu verlassen.Sie erzählt und erzählt und ich bin im Stillen dankbar, dass unsere Wege sich gekreuzt haben. Denn sie lächelt uns während dem Erzählen ruhig an, hat den kleine auf den Arm und eine bezaubernde Teenager Tochter neben sich und ist bereit für Veränderung. Hat Ideen und ist offen.Wir sind nun dabei ein neues Zuhause für diese kleine Familie zu finden und erstmal die Miete zu übernehmen. Mit Lebensmitteln zu helfen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.Darüber hinaus haben wir den kleinen Joshua schon bei einem Arzt gehabt. Für die nächsten Monate helfen wir bei der Finanzierung der Physiotherapie für den Kleinen. Die ist (im Verhältnis zum Lebenseinkommen in diesem Lande) gar nicht so günstig. Doch der Arzt ist zuversichtlich, dass Joshua nach 3 -6 Monaten regelmäßiger Bewegungstherapie in der Lage sein sollte zu Laufen.Das sind gute Neuigkeiten.

Wenn ich nicht direkt da vor Ort sitzen würde, könnte ich es manchmal kaum fassen, wie schlecht die gesundheitliche Versorgung ist. Und egal welche, sie für die armen Menschen hier nicht mal zugänglich ist, weil sie sie nicht bezahlen können.Joshuas Geschichte ist eine von Vielen, die uns hier immer wieder über den Weg laufen.Schön, dieses Mal ein Körnchen in die „Gut-Waagschale“ für diese süße Familie werfen zu können.

Herzliche Grüße aus Arusha –Eure Mariya

 

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