Ist es wirklich schon so weit… ?

Nächste Woche geht mein Flug zurück nach Deutschland. Und wie es gerne auch im Job früher gewesen ist, wenn man so kurz vorm „Ferienstart“ ist , kommen einem die Tage bis dahin vor wie eine Ewigkeit. Doch zu tun gibt es auch noch so viel.

Und dann… . kann es wirklich sein, dass ich nun schon 2 Jahre in Tansania bin? Mein Visum läuft aus – also ist es ganz sicher so. Vorbei gegangen wie im Fluge. 2 Jahre, in denen ich anfangen durfte, einen Traum zu leben. Ein Leben, so anders, als alles andere, was ich vorher gemacht habe. Ein „Arbeitsalltag“, der nicht noch verschiedener sein könnte, als mein Alltag in Deutschland gewesen ist.

Und nun bin ich stolze Schafbesitzerin (Schaf und Baby Schaf), Mieterin einer Klapperkiste, die auch irgendwann einfach auch klappernd stehen geblieben ist und wir dank einer Menge Hilfsbereiter Männer auch weiter konnten. Inhaberin unzähliger Heiratsanträge von Polizisten, die mich seit April insgesamt 30 (!!!)mal aus dem Verkehr gezogen haben, ein Heiratsantrag, der noch schwebt, weil mein Massai – Freund Baba Ramah, als ich gesagt habe, dass ich nur die „Erste“ sein will und nicht Zweit -oder Drittfrau, er daran noch arbeiten möchte 🙂 Ich bin Lieblings-Tante von meinen Lieblingsnichten und -neffen bei Janes Waisenhaus und ich schätze mich sehr glücklich, über dieses bunte Leben.

Doch ich freue mich auch sehr auf den neuen Abschnitt.

Was passiert in dem?

Ich werde pendeln. Im 3monatigen Rhythmus werde ich sowohl in Deutschland sein (hier vor allem arbeiten, um meine finanzielle Tansaniakasse wieder aufzufüllen) und über meine Projekte zu sprechen. Aber ich freue mich auch auf Ruhe im Straßenverkehr, keine schwindligen Heiratsanträge und ich bin hier zwar nicht die Tante, aber eine Freundin und ich freue mich, meine „Seelenverwandten“ wieder öfter um mich zu haben und quasi das schöne aus beiden Welten kombinieren zu dürfen.

Im Januar geht es dann wieder 3 Monate nach Tansania, um weiterhin das zu tun, was ich angefangen habe.

Eine kleine Geschäftseröffnung steht an, sobald ich wieder in Arusha sein werde. Ein kleines Café/ Schneiderei, in dem die älteren Waisenkinder von Janes Waisenhaus, welche jetzt schon in der Nähschule eine Menge gelernt haben, arbeiten können. Nähen, um die Dinge zu verkaufen, die sie anfertigen. Hier stehen Schuluniformen, Kleider, Taschen, Rucksäcke und noch viele mehr auf der Agenda.

Es ist ein Traum von Jane und mir und ich freue mich, so etwas mit anpacken zu dürfen. Nicht „mein“Cafe – aber „ein Cafe“ mit einem kleinen Schneider Lokal.

Ihr seht, es bleibt spannend! Viele tolle Dinge zu tun.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die fleißig meinem Blog folgen und mich und die Projekte auf so vielfältigen Wegen unterstützt haben und immer noch unterstützen.

Wer Lust hat, mich zu sehen, wenn ich Zuhause bin, soll sich einfach melden 😊

Ich halte Euch auf alle Fälle auf dem Laufenden, wie es weitergeht.

Liebe Grüße – gerade noch aus Arusha! – Eure Mariya

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