Woche 1 im Neema Village…

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Oder mein Weg von der Vermögensberaterin zur Chickenbusiness Spezialistin:-)

Eine Woche ist noch nicht mal vorbei und es gibt schon so viel zu erzählen, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll bzw. es heute nur den Teil meiner Arbeit gibt  (die Babies folgen!).

Zunächst mal gibt es ein großes Hallo von allen Seiten. Michael and Dorris Fortson (die Gründer), andere Volontäre und natürlich die Nannys und Babys. Meine Mama und ich werden mit offenen Armen empfangen und ich freue mich so unglaublich, dass ich endlich da bin. Und ich werde nicht enttäuscht. Innerhalb kürzester Zeit ist das „Zuhause “ Gefühl wieder da. Und Dorris bindet mich  von Anfang an mit in ihr Mothers Against Poverty Programm (MAP Project) ein.

Ich werde ins kalte Wasser geschmissen, aber das macht mir nichts aus. Ich bin richtig motiviert, dieses fantastische Projekt anzugehen. Eine Mutter gibt es schon, der wir geholfen haben, ein Chickenbusiness aufzubauen. Ich bin an meinem ersten Tag direkt Zeugin davon geworden wie sie ihre erste Rate getilgt hat.  Diese und zukünftige Raten werden anderen Müttern helfen, was Eigenes aufzubauen. 

In dieser Woche hatte ich noch Mama Beni da, die ebenfalls Unterstützung für ein Chickenbusiness möchte.  Dann haben wir noch Mama Noellen  besucht. Ihr haben wir einen Hühnerstall, 40 Hühner und Futter für 6 Monate gebracht.  Das alles klingt in unseren Ohren etwas lächerlich aber für diese Frauen bedeutet es, für sich und ihre Kinder eine Lebensgrundlage zu haben.Der Stall von Mama Noellen wurde von wundervollen freiwilligen Helfern aus den USA  hier im Neema Village gebaut und dort bei Mama Noellen unter viel Lachen und noch mehr Schweiß aufgebaut.  Mama Noellen hat eine 7 jährige behinderte Tochter, die sie bis vor Kurzem jeden Tag auf dem Rücken herum getragen hat. Als dann jetzt ihr zweites Kind auf die Welt gekommen ist war sie am Ende ihrer Kräfte und wir haben ihr eine Frau bezahlt, die ihr täglich zur Hilfe geht. Und darüber hinaus bekommt sie eben diese Hühner.  Der Verkauf der Eier sollen ihr ein Einkommen erzielen mit dem sie für sich und Ihre Kinder sorgen kann. 

Mama Noellen hat das Ganze geschenkt bekommen. Meine Aufgabe wird unter anderem sein laufend zu schauen, ob alles klappt und sie auch Geld mit den Hühnern verdient oder ob sie weitere Unterstützung von uns benötigt. 

Es war so schön, diese Frauen alle in den Arm zu nehmen und ihnen und mir Glück zu wünschen, dass die Projekte ein Erfolg werden. 

Diese Woche waren es chickens:-) …nächste Woche steht Feldforschung für „kleine Geschäfte „-hier Stationarys genannt an. Denn das möchte eine andere Mama machen. 

Liebe Grüße aus dem Neema Village 

Eure Mariya 

Ps:… ich hänge Bilder an aber dank des schlechten Internets kann es sein, dass ich sie leider nicht hochladen kann.

6 Gedanken zu „Woche 1 im Neema Village…“

  1. Liebe Mariya, das hört sich doch sehr vielversprechend an! auch wenn es sich vielleicht für unsere Ohren nach einer Mini-Starthilfe anhört – für die Frauen dort ist das ein riesiger Schritt! Weiter so 🙂

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    1. Liebe Petra, Du hast recht, ein riesen Schritt ist das für die Frauen und es ist schön, dass ich die Gelegenheit bekomme, einen kleinen Anteil zu ihrer besseren Situation beizutragen.

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  2. Hallo, der neue Job( chickenbusiness Spezialistin ) hat ja auch etwas mit Vermoegensberatung zu tun! Also genau das Richtige. Weiterhin viel Freude im NEEMA VILLAGE! H.J.Haerter
    Von meinem iPad gesendet
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